"NO" SEA&EARTH POLLUTION

NO SEA&EARTH POLLUTION - ALBATROSS

creates global awareness for an obvious goal:

cleaning up the poisonous plastic mess we make.

" ALBATROSS " anti PLASTIC POLLUTION

"ACTION" Project 2012-2020

Captain Manfred Reicher founder - chairman


- ACTIVE AGAINST PLASTIC WASTE -
- AKTIE TEGEN PLASTIC AFVAL -
- PLASTIK ATIK KARŞI ETKİN -
- AKTIV GEGEN KUNSTSTOFFMÜll -
- ACTION CONTRE ORDURES PLASTIC -
- ATTIVIAMOCI CONTRO I RIFIUTI IN PLASTICA -


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Deutsche Fassung
By Manfred Reicher "ALBATROSS" anti Plastic Pollution "Action"Projekt 2012-2020
“ALBATROSS"

“ALBATROSS” anti Plastic Pollution Project 2012- 2020"

www.youtube.com/watch?v=YnQ52Z5BrqA

Stephen, Hambrick, ALBATROSS


Before the eyes can see, they must be incapable of tears. Before the ear can hear, it must have lost its sensitivity. Before the voice can speak in the pre­sence of mankind, it must have lost the power to wound. Before the soul can stand in the presence of all creation, its feet must be washed in the blood of the heart!



Ursachen und Gründe für das "ALBATROSS" Plastik Pollu­tion Projekt (APPP)

Plastikmüll in den Ozeanen ist ein international bekanntes Umweltproblem. Plastikteile und deren Zersetzungsprodukte sammeln sich insbesondere in einigen Strömungswirbeln an und führen zu einer erheblichen Verdichtung in manchen Meeresregionen. Dem Nordpazifikwirbel (North Pacific Gyre) hat dieses Phänomen den Beinamen „Great Pacific Garbage Patch“ einge­bracht. Das Phänomen wurde 1997 erstmals beschrieben: Einem neuen Atlas der Oze­ane zufolge sind nur noch vier Prozent der Weltmeere von den Folgen menschlichen Han­delns unberührt.

Zwischen Kalifornien und Hawaii hat sich ein gigantischer Teppich aus Plastikabfall gebildet. Meeresforscher berichten, dass die verschmutzte Fläche die Größe von Mitteleuropa erreicht hat. Geschätztes Gesamtgewicht: drei Millionen Tonnen. Vier weitere Ozeanwirbel sind weltweit als „Müllsammelstellen“bekannt: Die im Meer dümpelnden Plastikabfälle stammen nach Aussa­gen von Wissenschaftlern von den Küsten Asiens und Amerikas. Kreisende Strömungen von Wind und Wasser hätten den Müll in den Bereich zwischen Kalifornien und Hawaii getrieben, berichtet das Magazin Geo unter Berufung auf Charles Moore von der Algalita Marine Research Foundation. Inzwischen schwimmt sechs Mal so viel Plastikmüll wie tierisches Plankton im Was­ser.

Nach Angaben der US-Behörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) wird der Müll mindestens 16 Jahre in dem großen Strudel bleiben. Die Zeit reicht nicht aus, um konventio­nelles Kunststoff zu zersetzen: Es könne bis zu 500 Jahren dauern, bis UV-Strahlung und Oxidation zum Beispiel eine Spielzeugente in ihre Moleküle zerlegt habe, berichtet Geo wei­ter.

Plastikhersteller wie auch Endverbraucher sind an der Müllmenge im Wasser/Flüsse/Meere verant­wortlich.

Illegal in der Landschaft entsorgter Müll gelangt mit dem Regen über Bäche und Flüsse in die Ozeane. Die Strömungen verteilen den Müll weiter. Einen ähnlichen Wirbel wie den zwischen Hawaii und dem US-Festland gibt es im Atlantik und mindestens 3 weitere in den restlichen Ozea­nen.

Die Wellen zerteilen den meisten Müll nach einer bestimmten Zeit in Einzelteile. Das ultraviolette Licht der Sonne lässt Plastik zerbröseln. Übrig bleiben winzige Reste, die oft nur unter dem Mikros­kop sichtbar sind. Der Großteil der Millionen Tonnen Müll im Nordpazifikwirbel besteht aus Partikeln aus Poly-Acrylsäure, Poly-Ethylen, Polyamid oder Polyester – Materialien, aus denen gebräuchliche Kunststoffe hergestellt werden.

In einem Quadratkilometer Meer schwimmen bis zu einer halben Million solcher Plastikreste, so internationale Forscher.

Es ist also unser aller Zivilisationsmüll. Im Meer landen nicht nur Plastikflaschen, die über die Reling von Schiffen fliegen, sondern auch allerlei Plastikverpackungen, die Badeurlauber am Strand liegen lassen. Den meisten Plastikabfall steuern Städte und Dörfer an der Küste bei, wenn sie nicht mehr gebrauchte Plastik-Gegenstände am und im Meer entsorgen.

In der Folge verenden nach Angaben des UNEP mehr als eine Million Seevögel sowie 100.000 Meeressäugetiere und Schildkröten jährlich durch Überreste von Plastikmüll, der in den Ozeanen treibt. Meerestiere verhungern, weil ihre Mägen mit Plastik gefüllt sind oder verenden, weil sie sich in Netzen und anderen Kunststoffteilen verfangen.

Kunststoffe enthalten häufig toxische Chemikalien wie Weichmacher, Stabilisatoren oder Druckfarben. Außerdem reichern sich giftige Substanzen aus dem Meerwasser um ein Vielfaches an den Kunststoffoberflächen an. Mit der Aufnahme der Partikel durch Meeres­tiere gelangen diese Substanzen in die Nahrungskette.

Gesichert ist, dass Plastik die Meeresorganismen gefährdet und tötet. Der Verzehr von Meerestie­ren könnte in naher Zukunft somit auch für uns Menschen sehr gefährlich und lebensbe­drohlich werden.

Die internationale Staatengemeinschaft betreibt deshalb seit vier Jahrzehnten einen immen­sen bürokratischen Aufwand, um die Meere vom Abfall zu befreien. Der 1973 beschlos­sene Uno-Vertrag zum Schutz der Ozeane, das sogenannte Marpol-Übereinkommen, wurde sechsmal verschärft. Die Europäische Union erließ be­reits vor neun Jahren eine Richtlinie, die die Entsorgung von Schiffsabfällen in Häfen vor­schrieb.

Erreicht haben all die Verordnungen sehr wenig bis nichts!

Wir, von
TdA "NO" SEA&EARTH POLLUTION und „THEATER DES AUGENBLICKS“ wollen ei­nen signifikanten Beitrag gegen diese ernüchternde Bilanz leisten.

Ziele des APPP Projektes ("ALBATROSS" Plastic Pollution Project 2012- 2020):

- Zusammenarbeit mit internationalen Wissenschaftsgremien, um zu einem besseren Verständ­nis von Trag­weite, Herkunft und Auswirkungen von Abfällen im Meer und zu Lösun­gen zu gelangen,- Aufklärung über die Folgen der Plastikabfälle für Natur und Lebewe­sen,

- Schutz des Meeresökosystems über Aufklärung an Schulen und öffentlichen Veranstaltun­gen, gemeinsames Einsammeln von Plastikabfall an Land (Städte, Dörfer, Wäl­der, Flüsse, Seen), sowie Meeresstränden und Ozeane,

- Verbreitung von Informationen über mögliche alternative "Receycling" Verfahren,

- Aufzeigen neuer Wege der Verarbeitung und Rückführung in die Wiederverwertung als soge­nannte Sekundärrohstoffe.

Erste Schwerpunkte des APPP Projektes:

- weltweiter Aufbau von kleinen, wie auch größeren bis jetzt noch nicht namentlich genannten Plastikinseln, die in direkter Verbin­dung mit der im Bau befindlichen Hauptinsel „PLASTLANTIS“ stehen,

- Einsetzen eines für diese Aufgabenstellungen geeigneten Forschungsschiffes zur Beseiti­gung des Plastikmülls mit geeigneten Aufbauten , wie z.B. dem Herausfiltern der Mikro­partikeln über eine am Schiff installierten Filteranlage,

- Entsorgung des Plastikmülls durch eine am Schiff aufgebauten Zerkleinerungsanlage, (Schredder),

- Sortieren von Zivilisationsmüll im Meer und den Küstenregionen durch eine am Schiff aufge­bauten Sortieranlage,

- Errichten von Sammelstellen mit Containern an Stränden und schwer zugänglichen Küstenre­gionen,

- Säuberung der Meeresböden von Industriemüll mit Taucherorganisationen,

- Kontaktaufbau zu Zielgruppen (Target groups),

- wissenschaftliche Begleitung des APPP Projektes.

Das APPP Pilot Projekt wird durch den gemeinnützigen Verein
TdA "NO" SEA&EARTH POLLUTION und "THEATER DES AUGENBLICKS" organisatorisch wie auch finanziell getra­gen. Die dafür notwendigen finanziellen Mittel werden über Spenden, Fördergelder von Interessens­gruppen, Subventionen der öffentlichen Hand, Projekt Patenschaften, Vereinsaktivitä­ten und Produktionen aufgebracht.

Für das ALBATROSS" Plastic Pollution Project:

Manfred Reicher Capt, Chairman von
TdA "NO" SEA&EARTH POLLUTION

Gülsen Gürses TdA Chairman von Theater des Augenblicks, Hüseyin Kaya, Istanbul

Dipl.Ing. Birkan Ilhan Bauwesen,

Wissenschaftliche Begleitung: Dr. Tilo Materna, Molekularbiologe

Logistik: Prof. Dr. Christoph Schroeder


Dieses ALBATROSS" Plastic Pollution Project 2012- 2020 versteht sich nicht nur als aktives Binde­glied zu den 47 Kunststofforganisationen aus aller Welt, die durch Ihre gemein­same Erklärung Joint Declaration for Solutions on Marine Litter die Hauptverantwortung für dieses weltweit regis­trierte Problem tragen.

Auszug aus Ihrer gemeinsamen Erklärung:

Die Initiative der europäischen Kunst­stoffindustrie wurde von 47 Kunststofforganisationen aus aller Welt, die sich den Namen PlasticEurope gegeben haben, durch eine gemein­same Erklärung Joint Declaration for Solutions on Marine Litter unter­zeich­net. Das im Rahmen der 5. International Marine Debris Conference in Hawaii vorge­stellte Papier umreißt klare Ziele für das Handeln der Industrie und wirbt für eine enge Zusammen­ar­beit einer Vielzahl unterschiedlicher Akteure, um gemeinsam substanzielle Fort­schritte in Sachen Meeresschutz zu erzielen. In der im Rahmen der Erklärung umrissenen Sechs-Punkte-Strategie sind folgende Aktionen genannt:

- Zusammenarbeit im Rahmen öffentlich-privater Partnerschaften zur Vermeidung von Meeres­abfällen,

- Zusammenarbeit mit der Wissenschaft, um zu einem besseren Verständnis von Trag­weite, Herkunft und Auswirkungen von Abfällen im Meer und zu Lösungen zu gelangen,

- Förderung umfassender, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen fußender politischer Vorge­hensweisen, sowie der Durchsetzung bestehender Gesetze, um Meeresabfälle zu ver­meiden,

- Verbreitung des Best-Practice-Ansatzes in der Abfallwirtschaft, insgesamt und insbe­son­dere in Küstenregionen,

- Verbesserung der Möglichkeiten zur Verwertung von Kunststoffabfällen,

- Begleitung von Transport und Vertrieb von Kunststoffgranulaten und Erzeugnissen an die Kunden der Kunststoffindustrie sowie zur Förderung dieser Praxis in der gesamten Liefer­kette.

Die Kunststoffindustrie ist in Anbetracht der Tatsache, dass die Vermüllung der Meere zahl­rei­che unterschiedliche Ursachen hat und dieser Herausforderung nicht von einer Gruppe von Akteu­ren allein zu begegnen ist, entschlossen, auf europäischer wie auf internationaler Ebene daran zu arbeiten, die Probleme mit vielen Stakeholdern gemeinsam anzugehen. Das APPP-Projekt versteht sich als so ein Stakeholder.

Man schätzt, dass wegen schlechten Abfallmanagements heute über 80 % aller Meeres­abfälle vom Land aus in die Meere eingetragen werden. Deshalb kooperiert die euro­päische Kunst­stoff­industrie schon heute mit Behörden, nichtstaatlichen Organisa­tionen, Wissen­schaftlern und weite­ren Akteuren, um Lücken im Abfallmanagement in ganz Europa zu finden und anzugehen.

PlasticsEurope unterstützt die neuerliche Schwer­punktsetzung der Europä­ischen Union auf Meeres­umwelt und will die enge Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und natio­nalen Regierungen im Rahmen der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie der EU und damit verbundener Initiativen gerne fortsetzen.

„Kunststoffabfälle in der Umwelt sind nirgends hinnehmbar. Diese Erklärung der globalen Kunststoffin­dustrie wird eine Katalysatorwirkung für konkretes Handeln im nationalen, regionalen und internationalen Rahmen entfalten. Es ist unerlässlich für unsere Industrie, zu einer spürba­ren Verringerung von Meeresabfällen beizutragen."

Jacques van Rijckevorsel

Präsident, Plastics Europe